Die Gelder des Landes in Höhe von rund 62 Millionen Euro fließen in 34 Bauprojekte des Rettungsdienstes. Davon sind neben Neubauten, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen auch Sanierungen von Rettungswachen, sowie die Beschaffung von Erstausstattungen umfasst.
In der Sitzung des Finanzausschusses des Landtags am 22. Januar 2026 wurden zentrale Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes im Land getroffen. Durch die Freigabe von 62,36 Millionen Euro aus dem, dem Land zustehenden Anteil am Sondervermögen des Bundes soll der in den vergangenen Jahren entstandene Investitionsrückstand bei den Rettungswachen deutlich reduziert werden. Bereits im Doppelhaushalt 2025/2026 waren die Fördermittel für den Bau von Rettungswachen erheblich aufgestockt worden. Ergänzend dazu hatte der Landtag im Dezember 2025 im Rahmen eines Nachtragshaushalts beschlossen, den Rettungsdienst insgesamt mit weiteren 80 Millionen Euro gezielt zu unterstützen.
Die jetzt freigegebenen Mittel sind vor allem für Neubauten, Um- und Erweiterungsmaßnahmen sowie für die erstmalige Ausstattung von Rettungswachen vorgesehen.
Das Innenministerium fördert damit auch den Neubau der Rettungswache in Schwaigern. Das geplante Projekt östlich der Feuerwache am Weilerweg wartet seit langer Zeit auf Umsetzung.
