An diesem Tag sollen Jugendliche lernen ruhig zu bleiben, Hilfe zu holen und einfache Dinge selbst zu tun, etwa Erste Hilfe oder richtiges Verhalten im Ernstfall.
Dazu kamen am gestrigen Montag Rot Kreuzler, ein Vertreter der Feuerwehr aus der Lehrerschaft und eine Hundeschule ans Gymnasium und zeigten ganz praktisch, wie ihre Arbeit aussieht:
DRK Schulkoordinatorin Astrid Schmidt hat zusammen mit Jugendleiter Thomas Eger einzelne Stationen in der Sporthalle vorbereitet. Hier geht es um das Packen eines Notfallrucksacks, das Einüben der stabilen Seitenlage, Schock, Hitzschlag und vieles mehr. Mathea, Malin und Malea sind mit Eifer dabei. „Der Tag ist echt spannend,“ sagt Mathea und freut sich, dass sie nachher noch
mehr über die Reanimation erfahren wird. „Durch all die Informationen und praktischen Übungen wird unsere Unsicherheit reduziert.“
Schulsanitäterin Toni betreut ihre jungen MitschülerInnen an einer der Stationen und berichtet über ihre Tätigkeit an der Schule. „Ab der 7. Klasse ist eine Teilnahme am Schulsanitätsdienst hier möglich, davor gibt es Juniorhelfer, die an die zukünftige Mitarbeit herangeführt werden. Wenn wir SchülerInnen wissen, was im Ernstfall zu tun ist, fühlen wir uns weniger hilflos. Wissen ersetzt die Angst“, sagt sie.
Wie die Sucharbeit mit Hunden funktioniert, wird eindrucksvoll im Schulhof demonstriert.
Ganz „nebenbei“ erfahren die SchülerInnen, wie wichtig Zusammenhalt und Ehrenamt in unserer Gesellschaft sind.
Der Katastrophenschutztag hat mitgeholfen Sicherheit zu geben, Verantwortung zu lernen und besser auf echte Krisen vorbereitet zu sein.

