· Pressemitteilung

Ein ganz besonderes Souvenir: Unser Keilrahmen und das Henry-Dunant-Museum

Ein geschlossenes Museum, ein Aufruf im Netz und eine spannende Reise: Wie ein kreatives Erinnerungsstück von einem Betriebsfest den Weg in die Schweiz und wieder zurück fand.

Eigentlich sollte es nur ein kleiner Ausflug während eines Urlaubs im Allgäu und einer Stippvisite in der Schweiz werden, eventuell verbunden mit einem Besuch im renommierten Rotkreuz-Museum (Museum Henry Dunant) in Heiden. Beim Blick auf die Homepage stellte sich jedoch heraus, dass das Haus wegen Umbauarbeiten geschlossen war. Eine weitere Entdeckung auf derselben Internetseite änderte jedoch alles.

Dort suchte das Museum unter dem Titel „Dunant Souvenir“ nach kuriosen und überraschenden Fan-Objekten rund um den Globus, die das Konterfei oder den Namen des Rotkreuz-Gründers Henry Dunant tragen. Gesucht wurden Stücke für die erste Fokus-Ausstellung nach der Wiedereröffnung.

Regina Schugt zögerte nicht lange, nahm Kontakt auf und sendete ein Foto unseres Keilrahmens ein, der einst im Rahmen eines Betriebsfestes gestaltet worden war. Die Reaktion aus der Schweiz war überwältigend: Die zuständige Mitarbeiterin zeigte sich sofort begeistert und wollte das Unikat unbedingt für die geplante Sonderausstellung haben.

Schnell wurde ein offizieller Leihvertrag aufgesetzt. Im November 2024 war es schließlich so weit: Der Keilrahmen wurde bei einem persönlichen Besuch direkt vor Ort im Museum übergeben.

Die Sonderausstellung „Dunant Souvenir“ beleuchtete die weltweite Verbundenheit mit dem humanitären Erbe des Gründers und zeigte vom 24. Mai 2025 bis zum 30. Juni 2026 eine Vielfalt an Fan-Objekten – von Tassen bis hin zu Briefmarken. Das Interesse an dem Aufruf war riesig: Über 100 Objekte aus aller Welt wurden eingereicht.

Aufgrund des sehr stark eingeschränkten Platzangebots musste das Museumsteam am Ende eine strenge Auswahl treffen. Leider hat es unser Bild bei dieser großen Konkurrenz letztlich nicht in die finale Ausstellung geschafft.

Jetzt ist das Bild nun wohlbehalten von seiner großen Reise aus der Schweiz zurückgekehrt. Auch wenn es nicht im Ausstellungsraum zu sehen war: Es bleibt eine spannende Geschichte und eine große Ehre, dass unser Keilrahmen das Interesse des Schweizer Museums geweckt hat und offiziell als Leihgabe angefordert wurde.