Zeltlagerbetreuer laufen für Maxi
Sechs Jahre sind vergangen seit dem Unfall im November. Maximilian spielte mit seinen beiden Geschwistern im Hochbett und stürzte, als er für kurze Zeit ohne Aufsicht war, eineinhalb Meter auf den Holzboden. Nach einem Jahr in der Reha in Neckargemünd musste die Familie erkennen, dass ihr Sohn geistig und körperlich behindert bleiben wird. Mit großem Einsatz und persönlichem Engagement kümmern sich seither Eltern, Geschwister und Großeltern, Freunde und Bekannte um den kleinen Jungen.
Während der Sommerferien lernte das Zeltlagerbetreuerteam den 12 jährigen Bruder von Maxi kennen und erfuhr so mehr vom Schicksal der Familie.
Über eine Zeitungsanzeige in der Tagespresse wurden die Betreuer/innen auf den Vulpiuslauf in Bad Rappenau aufmerksam. Sportbegeisterte aus der gesamten Region waren am vergangenen Wochenende eingeladen, auf der 6 oder 12 km lange Strecke ihre Runden zu drehen. Mit dem Erlös aus den Startgebühren sollte Maxi eine Delfintherapie in der Türkei ermöglicht werden.
Ein kurzer Rundruf genügte, um auch die Betreuerschar zu mobilisieren. Bei einem großen Teilnehmerfeld konnte am Ende ein stattlicher Betrag an die Familie überwiesen werden.