Von Silberpfeilen und Holzkisten

Das siebte Seifenkistenrennen in Schwaigern mit seinem großen Teilnehmerfeld bescherte den Besuchern am vergangenen Sonntag eine ähnliche Stimmung wie bei der Formel 1.

Dass es Jahr für Jahr mehr Fahrerinnen und Fahrer aufweisen kann ist sicher mit ein Verdienst der Veranstalter, dem DRK Ortsverein in Schwaigern.

Zwischen 8 und 45 Jahren waren die Teilnehmer alt, die die Strecke auf der Kernerstraße abwärts befuhren. Mit von der Partie war bereits zum 4.mal die“ Jungengruppe“ des Ortsvereines Berwangen. In den wöchentlichen Treffen des Jugendrotkreuz haben sie die Kiste entworfen und stetig daran geschafft und geschraubt. Sie sind stolz auf ihre Eigenkreation und freuten sich wieder dabei zu sein, auch wenn sie ihre Gewinnchancen eher niedrig einschätzten – dabei sein ist eben alles. Neben vielen, auf Hochglanz polierten Karossen, rechneten sie nicht mit einer Platzierung auf den vorderen Rängen.

Große Unterschiede gab es am Ende des Rennen bei den Zeiten. Gar mancher war mit bis zu 54 km/Std. den Berg hinunter gerollt!

Trotz Sicherheitsvorschriften für Kisten und Fahrer kam es zu einem Unfall, der dank Helmpflicht glimpflich verlaufen ist.

Dass die umsichtigen Rotkreuzler die Strohballen zur Absicherung zwischenzeitlich durch aufgestapelte Reifen ersetzt haben, bewährte sich einmal mehr.

Bei der Siegerehrung am Abend lobten die Teilnehmer die angenehme Atmosphäre ebenso, wie den gut organisierten Ablauf der Veranstaltung. Das herrliche Spätsommerwetter, das große Teilnehmerfeld und die vielen Besucher, ließen den Tag für den rührigen Ortsverein zu einem Highlight im Rot-Kreuz Jahr werden.

Die Vorstandschaft um Claus Rehder zollte jedem Helfer Dank und den Fahrern, egal welchen Platz sie am Ende belegten, Achtung und Anerkennung.