Schulprojekt geht in die zweite Runde

Schon im vergangenen Schulhalbjahr war das Jugendrotkreuz als Kooperationspartner am Friedrich von Alberti Gymnasium in Jagstfeld tätig. Ein unterschiedliches Angebot an Kursen und Arbeitsgemeinschaften runden dort das Programm neben einem gemeinsamen Mittagessen und der Hausaufgabenbetreuung ab. Mit der Entwicklung der Ganztagsbetreuung stellt sich das Jugendrotkreuz einer großen Herausforderung. Gleichzeitig bietet man dem Jugendverband durch den Zugang zur Schule die Chance, eine neue Zielgruppe zu erreichen. Von den betreuenden Gruppenleitern wird eine hohe Verbindlichkeit und gute Qualität des Angebots gefordert.

Mit den JRK Stunden wird ein neues Verständnis von Schule für die Teilnehmer entwickelt. Mit dem Angebot, zu einem abwechslungsreichen Programm beizutragen, arbeiten die ehrenamtlichen Gruppenleiter eng mit den Lehrern zusammen.

Die Heranführung an die Erste Hilfe befähigt die SchülerInnen schon bald anderen Menschen im Notfall zu helfen. Mehrere Stunden wurden mit der Notfalldarstellung verbracht. Das Schminken stieß bei den jugendlichen Teilnehmern auf besonders großes Interesse.

Dass Menschlichkeit auch im Krieg und bei Konflikten durchsetzbar sein muss, ist Ziel des Lernens um das Humanitäre Völkerrecht. Auch dies ist eine der Aufgaben, die sich die Gruppenleiter im zweiten Schulhalbjahr machen.

Eine Exkursion in die Rettungsleitstelle am Gesundbrunnen haben die Schüler schon hinter sich, ebenso die Mithilfe bei örtlichen Rotkreuzeinsätzen wie den Blutspendeaktionen. Zunächst will die Schülergruppe beim Kreisentscheid des JRK dabei sein und übt schon fleißig….

Mit den Ganztagesangeboten werden die Kinder individuell und verbindlich gefördert. So kann für viele Eltern Beruf und Familie besser vereinbart werden.