Schülergruppe besichtigt die Rettungsleitstelle

Immer wieder haben sich die Teilnehmer/innen des DRK-Ganztagesangebots am Friedrich-von-Alberti-Gymnasium mit dem Notruf beschäftigt. Sie wissen, dass wenn der Notruf genau und schnell erfolgt, der Rettungsdienst sein Ziel rasch erreichen kann. Damit dies reibungslos funktioniert, haben sie sich die wichtigen W´s eingeprägt.

  • Was ist passiert
  • Wo genau ist es passiert
  • Wie viele Verletzte oder Betroffene gibt es
  • Welche Art von Verletzungen oder Notfall liegt vor
  • Warten auf Rückfragen

Beim Besuch am Gesundbrunnen verfolgten sie nun gespannt die Erläuterungen der DRK-Mitarbeiter Sabrina Eichelberger, Günter Friederich und Helmut Weber.

Nach Eingang des Notrufes versucht sich hier der Telefonist ein Bild über die Lage am Einsatzort zu machen und speichert diesen am Rechner. Der Disponent entscheidet sich für einen für diesen Fall geeigneten Einsatzwagen und schickt ihn los. Sabrina Eichelberger erklärt, das Telefon sei hier eines der wichtigsten Arbeitsgeräte. Unter den Nummern 112 und 19222 sei ein Ansprechpartner 24 Stunden am Tag erreichbar. Der Mitarbeiter ist dabei stets bemüht, sich der Bedürfnisse der Anrufer anzunehmen, um diesen dann schnell Hilfe zukommen zu lassen.

Die Schüler/innen erfuhren, wo es im Landkreis Rettungswachen gibt und wie sich die Rettungsfahrzeuge verteilen. Auf den Bildschirmen konnten sie die Stationierung der Rettungshubschrauber sehen, auf welche im Notfall Zugriff genommen werden kann. Mit der Polizei und Feuerwehr steht die Leitstelle per Telefon, Funk und entsprechenden Datenleitungen in Verbindung.

Geduldig beantwortete Günter Friederich auch Fragen über sogenannte „Scherzanrufer“ und dass man diese sehr wohl zurückverfolgen könne.

Erstaunt erfuhren die Gymnasiasten, dass man hier auch Auskünfte über den jeweiligen Notfalldienst für Apotheken oder in der Nacht und am Wochenende erreichbare Fachärzte erhalten kann. Der Disponent am Telefon unterstützt den Anrufer auch bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen und gibt entsprechende Anweisungen durch.

In der Halle interessierten sich vor allem die Jungs für die unterschiedlichen Fahrzeugtypen und Einsatzmöglichkeiten. In einem Rettungswagen erklärte Helmut Weber alle Details, öffnete Schubladen und sämtliche Türchen und gab Antworten auf sämtliche Fragen der Schülergruppe.

……und plötzlich – Alarm – Einsatz. Die Besatzung des RTW wurde angefordert und musste los. Schwer beeindruckt verfolgte die Gruppe das Ausrücken der Mannschaft...