Rettungskräfte üben den Großeinsatz

Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit fand am Wochenende in Möckmühl an der Hallenbadbaustelle eine Übung des DRK Ortsvereins Möckmühl, in Zusammenarbeit mit der DLRG, THW und der Freiwilligen Feuerwehr statt. Als Szenario wurde angenommen, eine Detonation habe eine Schulklasse bei der Baustellenbesichtigung überrascht. Dabei blieb zunächst unbekannt, wie viele Personen sicht tatsächlich zum Unfallzeitpunkt dort genau aufhielten.

Mit vor Ort waren der leitende Notarzt, das Möckmühler HvO-Fahrzeug und zwei Rettungswagen.

Nach der Sichtung der Patienten wurden diese aus dem Gefahrenbereich gebracht und in die Kategorien grün, gelb, rot für leicht-mittel und schwer verletzte Patienten unterteilt. Nach der Erstversorgung wurde der Abtransport in die dem Unfallort nahe gelegene Turnhalle organisiert.

Dort war zwischenzeitlich bereits der Verbandsplatz errichtet worden. Die Errichtung dieses Platzes wurde notwendig, da weitere medizinische Maßnahmen erforderlich waren und um die Transportstabilität der Patienten herzustellen. Auch wurden die Patienten von einem weiteren Notarzt untersucht, der die vorher festgelegte Kategorie nochmals überprüfte. Mit Unterstützung der DLRG wurden die Verletzten betreut und registriert. Die Notfallnachsorge übernahm Pfarrer Helmut Soland.

In einer Abschlussbesprechung ließ man die Übung noch einmal Revue passieren. Bürgermeister Ulrich Stammer gab der Hoffnung Ausdruck, so eine Großschadenslage möge sich niemals wirklich ereignen. Er dankte allen beteiligten Hilfsorganisationen und lobte die hervorragende Zusammenarbeit. Großes Lob zollte er auch den vielen Mimen, die bei widrigen Wetterverhältnissen dem Regen trotzen und in den ihnen zugedachten Rollen ausharrten.