FSJ beim DRK

Ina Rittershaus ist 18 Jahre alt. Als „Freiwillige“ lernt sie die Einrichtungen des DRK kennen und ist seit September mit „Essen auf Rädern unterwegs.“

Ina wurde an ihrer Dienststelle in Bad Rappenau gründlich eingearbeitet. Bei FSJ- Seminaren in Aalen hat sie mit Gleichgesinnten über deren Erfahrungen gesprochen, die ihr dann die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung gaben. Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen wurden geweckt. Man tauscht sich aus.

Ihre Kolleginnen der ambulanten Dienste beim DRK erlebt sie als respektvoll, einfühlsam und hilfsbereit, auch in schwierigen Situationen. „Das FSJ sehe ich als Ausgleich zum bloßen theoretischen Lernen während meiner Schulzeit,“ sagt Ina. Der Wunsch nach einer Ausbildung in einem Pflegeberuf hat sich in ihr gefestigt, eine Lehrstelle zur Kinderkrankenschwester hat sie inzwischen gefunden.

Das FSJ dauert in der Regel zwölf, mindestens aber sechs Monate und wird ganztägig als Hilfstätigkeit in der Wohlfahrtspflege geleistet. Ein Taschengeld wird bezahlt und die Krankenversicherung übernommen. Für Ina´s Eltern gilt der Anspruch auf Kindergeld.

Ina hat Spaß am FSJ, pflegt ein gutes Verhältnis zu Kolleginnen und den Menschen, die sie um die Mittagszeit besucht. Sie liefert den Kunden deren warme Mittagsmahlzeit. Meist bleibt Zeit für ein kleines  Pläuschchen. Auch hat sie das Gefühl, dass die Kunden sich ihr gerne anvertrauen und diese sich bei den ambulanten Diensten gut aufgehoben wissen. Nach ihrer Rückkehr nach Bad Rappenau, wo die ambulanten  sozialen Dienste ihren Sitz haben, gilt es zunächst den Spüldienst zu absolvieren. Am Nachmittag begleitet Ina ältere Herrschaften zum Arzt, putzt Wohnungen, mäht Rasen oder übernimmt den Telefondienst.

Noch bis Ende Februar ist Ina beim DRK beschäftigt, dann startet ihre Ausbildung im Caritaskrankenhaus in Bad Mergentheim. In 3 Jahren will sie als Kinderkrankenschwester wieder in den Heilbronner Raum zurückkehren.