Tag des Ehrenamts

Er sei denjenigen Menschen gewidmet, die ohne Bezahlung und freiwillig arbeiten, weil sie Freude daran haben anderen zu helfen. Mit diesem Satz begann mancher Laudator seine Eingangsrede am Tag des Ehrenamts, der am 5. Dezember gefeiert wird. Überall im Stadt- und Landkreis gab es Veranstaltungen die daran erinnern sollen, wie wichtig deren Arbeit ist. Auch soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Einsatz der, geschätzt über 23 Millionen, Freiwilligen gelenkt werden. Die Würdigung der Leistung der zu Ehrenden steht dabei im Mittelpunkt.

Man stelle sich eine Welt ohne Freiwillige vor. Auch in der Arbeit des DRK ist dies undenkbar. Es wäre wohl ein Leben, wo Gemeinschaften und Verbände auseinander fallen. In Neckarsulm steht mit Rosemarie Schober eine aktive Rotkreuzlerin auf der Bühne. Ehrenamtliches Engagement sei für sie seit Jahren selbstverständlich, erklärt der Oberbürgermeister der Stadt. „Es muss Spaß machen,“ sagt Rosemarie Schober und zugegeben, manchmal leide das Familienleben ein bisschen unter der freiwilligen Arbeit der Mutter und Großmutter, die sich neben ihrer Arbeit im DRK-Ortsverein auch im Bürgertreff Neckarsulm einbringt, dessen Träger der DRK-Kreisverband Heilbronn ist. Ehrenamtliche Arbeit sei aber nicht nur anderen zu helfen, auch einen selbst würde das Getane bereichern. Es gehe nicht nur ums Abgeben, sondern auch ums Empfangen betonte mancher geehrte Rot-Kreuz-Helfer. Niemand sei wichtiger als der Andere.

Menschen engagieren sich demnach aus unterschiedlichen Motiven heraus. Bei den einen geht es um das Bedürfnis zur Mitgestaltung, andere wollen Kenntnisse und Erfahrungen erweitern. In vielen Gemeinden berichten an diesem Tag Menschen von ihren Beweggründen. Im DRK geht es nicht ohne den engagierten JRK-Teamer, den Bereitschaftsleiter, die rührigen Damen der Sozialarbeit, ÜbungsleiterInnen und jeden einzelnen Aktiven. In einem sind sich alle einig: Geben gibt auch zurück! Alle haben die Fähigkeit erworben sich einzufühlen, soziale Kompetenz erworben, zeigen Verständnis und Respekt für den Mitmenschen. Ganz im Sinne des RK Gründers Henry Dunant übrigens…

Gesellschaftliches Leben wäre ohne Ehrenamtliche nicht möglich, alle Geehrten und Ungenannten leisten Beispielloses. Weltweit existiert wohl kein ausreichendes Wissen über den Beitrag, den Freiwillige in der Gesellschaft zum Vorteil des Einzelnen und der Gesellschaft tun. Dabei spielt es keine Rolle ob jemand mit Zeit, Geld oder guten Ideen Unterstützung leistet!