DRK bei erstem deutsch-türkischen Gesundheitstag

Diabetes - die Volkskrankheit Nummer eins. Der Neckarsulmer Apotheker Mustafa Kara hatte gerufen und stieß bei den Mitgliedern der türkischen Gemeinschaft in der Austraße Heilbronn auf reges Interesse, eine Messe für an Diabetes erkrankte Mitbürger und Interessierte zu initiieren. Mit ins Boot nahmen die Veranstalter die Selbsthilfegruppe Diabetes, diverse Krankenkassen, Pflegedienstleister und Pharmaverbände. Das DRK informierte vor Ort über die allgemeine Rot-Kreuz-Arbeit, Blutspendetermine und den Hausnotruf. Auch konnte ein Rettungswagen besichtigt werden.

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Heilbronn Roswitha Keicher war vom großen Andrang, der an den Infoständen und bei den Vorträgen herrschte beeindruckt.

Die Messe bot Betroffenen und deren Angehörigen die Möglichkeit, sich der Verantwortung über die eigene Gesundheit klar zu werden und sich über Hilfsmöglichkeiten zu informieren.

Referate zur Prävention und Aufklärung fanden regen Zuspruch, Wissensvermittlung über Folgeerkrankungen und individuelle Beratung taten ihr Übriges zum Gelingen der Veranstaltung.

Krankenkassen gaben Tipps für ein gesundes Leben und so bildeten sich zum Teil lange Schlangen an den einzelnen Infoständen.

Anne Hoffmann vom DRK Kreisverband freute sich besonders am Interesse von jungen Migranten. In Gesprächen mit den Besuchern weckte sie Neugier und konnte diese zum Beispiel für die Arbeit des DRK-Blutspendedienstes begeistern. Bei Herrn Wagner gingen diverse Anfragen zum Hausnotruf ein und Ali Bahcivan vom Ortsverein Bad Wimpfen stellte einen Rettungswagen vor.