Renovierungswochenende in Wüstenrot
Das Zeltlagerorganisationsteam hat gerufen und viele Helfer sind gekommen. Zum einen natürlich die bewährte Betreuerschar, ehemalige Zeltlagerkinder, Eltern und Freunde. Ausgerüstet mit Schaufeln, Schubkarren, Pinsel und Farbe standen sie schon am frühen Morgen zum Arbeitseinsatz bereit. Gruppen wurden gebildet, sodass jeder Helfer sein Talent mit einbringen konnte. Das Malerteam schmirgelte zunächst sämtliche Spielgeräte ab, ehe die Torwand, Rutschbahn und alle Schaukeln einen neuen Anstrich bekamen.
Im Haus wurde der Dachboden inspiziert, Dekoration und Bastelmaterialien gesichtet, sortiert und im Werkraum aufgebaut. Hier waren vor allem die weiblichen Helferinnen zugange.
Großen körperlichen Einsatz brachten die Männer im Hof. Ausgerüstet mit Bagger und Bohrhammer bearbeiteten sie harten Fels, um Platz zu schaffen und zukünftig das Aufstellen des großen Festzeltes zu erleichtern. Schließlich soll auch eine Bühne am Elternnachmittag Platz für die vielen Teilnehmer bieten. Ein mühseliges, sehr anstrengendes Unterfangen! Todmüde fielen die Männer am Abend in ihre Betten.
Die Gruppe Grünbereich verteilte abgegrabene Erde um Hecken und Sträucher, kümmerte sich um das Volleyballfeld und richtete den Torbereich am Sportplatz.
Bis zum frühen Sonntagabend zogen sich die Arbeiten im und um das Haus hin, ein heftiges Gewitter zwang letztendlich zum Aufhören. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken verabschiedeten sich die Helfer und versprachen auch im nächsten Jahr wieder mit anzupacken. Freizeitleiter Gerhard Haaf bedankte sich bei den Teilnehmern. Nur durch deren eifriges Mittun sei es immer wieder möglich, den Zeltplatz in einem guten Zustand zu halten und den Anforderungen eines immer größer werdenden Lagers zu entsprechen.