Wochenendfreizeit des Jugendrotkreuzes

Viele nennen es noch immer „unser Pfingstzeltlager“, obwohl schon seit Jahren in den Juli verlegt. Der damalige Kreisjugendleiter Dieter Bruckinger hatte es ins Leben gerufen, dieses Großereignis im Jahreskreis des JRK. Mancher erinnert sich gerne an die Freizeiten, die einst auf einem Parkplatz im Weihenbronner Wald begannen, später an der Jagst oder im Tiefenbachtal ihre Fortsetzung fanden. Nach dem Bau der Anlage in Wüstenrot, nahm man gerne die Annehmlichkeiten einer Küche und Sanitärgebäude in Anspruch, fortan fanden die Zeltlager dort statt.

Mit 5 Gruppen und Teilnehmern im Alter von 6 bis 16 Jahren waren rund 60 Kinder und Jugendliche beim diesjährigen Event vertreten. Nach der Anreise und Einquartierung am späten Freitagnachmittag strömten die erst mal ins nahe gelegene Schwimmbad, eine Wohltat bei über 35°C. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde schnell umgebaut und schon ertönten heiße Discoklänge. Groß und Klein drängten sich auf der Tanzfläche, alle hatten ihren Spaß. Wegen der Waldbrandgefahr musste die geplante Fackelwanderung danach leider ausfallen. In der Nacht setzte Regen ein, plötzlich war es um 10° kühler geworden.

Mit Großgruppenspielen und einer Fotorallye starteten die Teilnehmer in den zweiten Tag. Ein Fußballturnier rundete das Programm ab.

„Wie heißt der Bürgermeister und wo entstand die erste Bausparkasse?“  Diese Fragen beantworteten die Kinder in gemischten Gruppen am Sonntag im Dorfspiel. Daneben galt es bei einem Bobbycar-Rennen Geschick zu beweisen, oder Tischtennisbälle zu jonglieren. Ganz nebenbei lernten sich die Jugendrotkreuzler der einzelnen Gruppen näher kennen.

Am Ende war es doch ziemlich gleichgültig wer denn der Sieger war, dabei sein sei alles, meinten die Kinder. KJL Bernd Hirrle bedankte sich beim Organisations- und Küchenteam und wünschte allen schönen Ferien.