Rückblick Zeltlager 2010

Was ist so besonders an diesen Ferien im Weihenbronner Wald? Ist es die gebotene Vielfalt bei den Angeboten, Abenteuerlust, Spaß am Zelten, Treffen mit alten Freunden? Warum kommen so viele Kinder jeden Sommer wieder?

„Man muss es erlebt haben“, sagt der 13-jährige Luis, beschreiben könne man es nicht. Er war zum vierten Mal vor Ort und ist sicher, auch 2011 wieder ins DRK-Zeltager nach Wüstenrot zu fahren. Wenn er irgendwann zu alt ist, will er sich als BIP (Betreuer im Praktikum) bewerben, dort erste Erfahrungen sammeln, um in den Jahren danach dann ein eigenes Zelt zu betreuen. Seine besonderen Fähigkeiten liegen im kreativen Bereich, er ist handwerklich begabt und hat seine Kenntnisse dieses Jahr im Kulissenbau für den Elternnachmittag unter Beweis gestellt.

Diesen Schritt zum BIP haben diesen Sommer sechs Jugendliche getan. Luca ist dazu extra aus Bozen angereist. Zusammen mit den Betreuern war er schon eine Woche vor Beginn der Freizeit vor Ort, hat Böden verlegt, Zelte aufgebaut und sonstige Vorbereitungen getroffen. Keine Stunde habe er seinen Entschluss wieder mitzumachen bereut, meint er am Ende.

Es gab viel zu tun, vor allem, weil es an 17 von 20 Zeltlagertagen geregnet hat. Non-Stop-Programm war gefragt und manchmal rauchten die Köpfe der Betreuer. Mindestens 16 Stunden täglich im Einsatz. Die Laune unter den Teilnehmern konnte das Schlechtwetter glücklicherweise nicht beeindrucken.

Dank der großzügigen Überlassung der örtlichen Turnhalle durch Bürgermeister Heinz Nägele fand jedes Spielangebot auch bei Dauerregen ein trockenes Plätzchen.

Mit der Abreise der Kinder nach 3 Wochen ist auf dem Zeltplatz noch nicht Schluss für die Mitarbeiter. Zelte werden abgebaut und eingelagert, Spiele sortiert und der Platz auf Vordermann gebracht.

Schon erreichen die Verantwortlichen erste Anrufe. Wann denn der Anmeldetermin fürs nächste Zeltlager sei?!