HvO-Gruppen legen Jahresbericht vor

Für die HvO Projektleitung hat Bernhard Menacher jetzt den Jahresbericht vorgelegt, in dem er allen Helferinnen und Helfern für deren überdurchschnittliches Engagement dankt. Für die stets gute Zusammenarbeit geht auch ein Dankeschön an Rettungsdienst und Rettungsleitstelle.

Im Berichtsjahr beteiligten sich elf Gruppen, verteilt von Möckmühl bis Zaberfeld, von Kraichgau West bis Obersulm an diesem Projekt.

Alle Beteiligten haben eine Ausbildung als San-Helfer durchlaufen und zusätzlich Erfahrung bei Einsätzen im Rettungsdienst erworben.

Durchschnittlich wurde alle 4 Stunden ein Helfer vor Ort zu einem Einsatz entsandt, was eine Steigerung um 20 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Internistische Notfälle bildeten wieder einen deutlichen Schwerpunkt.

Insgesamt kommen im Kreisverband 30 AED Geräte zum Einsatz, sodass statistisch jeder dritte Helfer eines der verschiedenen Typen zur Verfügung hat. Glücklicherweise waren 26 Prozent aller Reanimationen erfolgreich.

Die Einsatzmeldung wird künftig dank digitaler Alarmierung direkt auf die neuen Funkmeldeempfänger übertragen. Damit entfällt der Rückruf bei der Rettungsleitstelle, der Helfer kann schneller ausrücken.

Die begonnene OxyVen-Studie über den Einsatz des Larynxtubus wurde 2010 weitergeführt, Helfer geschult und in die Anwendung in die Sanitätsausbildung aufgenommen.

In den Ortsvereinen Berwangen und Obergimpern wird man 2011 mit einem HvO Dienst starten und damit die Versorgung im Zuständigkeitsbereich weiter verbessern.

Bei einem HvO-Mini-Kongress wird am 9.April die Aus-und Fortbildung neue Wege beschreiten. Verschiedene Referenten werden dort interessante Themen praxisnah präsentieren.