Gelungene Kooperation - DRK an Schulen

Auch im kommenden neuen Schuljahr wollen verschiedene DRK Ortsvereine die Chance nutzen, sich am vorgesehen Ausbau von Ganztagsschulen zu beteiligen. Ganz klar geht die Tendenz in Richtung dieser, in Baden Württemberg noch recht neuen Schulform. Rückmeldung bestehender Angebote in Schulen der Region sind durchweg positiver Natur.

Viele Notfälle geschehen in der Schule, Haushalt und Freizeit. Dann sind vielleicht der Schüler selbst, der Freund oder ein Familienmitglied die Person, die Hilfe braucht. Wäre es da nicht gut zu wissen wie man Wunden versorgt, Knochen ruhigstellt, wie man einen Notruf absetzen muss?

Durch die wöchentliche Präsenz an einer Ganztagsschule kann das DRK Kinder und Jugendliche erreichen, die den Verband bisher noch nicht für sich entdeckt haben. Neue Mitglieder werden auf diese Art und Weise gewonnen.

Soziales Lernen mit dem DRK als weltumspannende, humanitäre Organisation steht mit im Vordergrund, Werte und Ziele werden vorgestellt und vermittelt. „Als Chance zur Ausweitung des Rotkreuzgedankens“ sieht Dieter Bruckinger sein Engagement an einer weiterführenden Ilsfelder Schule. Seine Arbeit dort beschreibt er als neue Form des Lernens im umfangreichen nachmittäglichen Bildungsangebot.

Von Sport bis Bewegung, Musik und gesunder Ernährung erstrecken sich die verschiedenen Konzepte, welche die Schulen anbieten können. Der Arbeitsaufwand der Planung ist immens, manche Schulen, wie das Friedrich-von Alberti-Gymnasium beschäftigen inzwischen einen Manager, der die Angebote koordiniert.

„Ich möchte immer wieder das Gefühl erleben, anderen helfen zu können“, beschreibt Christian seine Motivation, sich einmal die Woche im der DRK Schulangebot zu engagieren.

Inzwischen gibt es 400 Ganztagsschulprojekte in Baden-Württemberg. Tendenz steigend.