EHEC steigert Bedarf an Blutbestandteilen
Für die Versorgung der derzeit bekannten Patienten mit dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) in Verbindung mit dem EHEC-Erreger werden Blutbestandteile, insbesondere Blutplasma benötigt. Gerade jetzt sind die Kliniken besonders auf Blutspenden angewiesen.
Die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) können aus ihren vorhandenen Beständen in den Kühllagern die Versorgung derzeit sicherstellen. Sie verfügen über entsprechend große Vorräte, die aktuell für den Bedarf der Patientenversorgung aktiviert werden können. „Die DRK-Blutspendedienste arbeiten hierbei im Verbund, d.h. die Versorgung kann bundesweit sichergestellt werden“, teilt Prof. Dr. Harald Klüter Bereichsleiter Blutspende des DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen weiter mit. „Gerade im Hinblick auf die vor uns liegenden Pfingst- und Sommerferien ist es jedoch wichtig, die Lager umgehend wieder aufzufüllen um drohende Versorgungsengpässe in der Sommerzeit zu vermeiden. Besonders kritisch ist hier die Versorgung mit den nur kurz zu lagernden Blutbestandteilen, die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und die Blutplättchen.“ Daher ruft der DRK-Blutspendedienst jetzt zur Blutspende auf.