Zum Glück nur eine Übung
Ein Schulbus verunglückt in der Gemeinde Jagsthausen, prallt gegen eine Betonmauer. Zwanzig Jugendliche werden zum Teil schwer verletzt. Sie müssen versorgt, ihr Zustand stabilisiert und auf einen späteren Transport vorbereitet werden.
Nach dem Alarm an die Helfer-vor-Ort Gruppe wird dieser an die Einsatzeinheit Nord weitergeleitet. Zu diesem Zeitpunkt sind Notarzt und Sanitäter bereits vor Ort.
Nach Eintreffen der Einsatzeinheit mit Gruppen aus Obergimpern, Gundelsheim, Bad Wimpfen, Bad Friedrichshall, Roigheim, Möckmühl und Jagsthausen laufen verschiedene Aufgaben parallel. Sichtung und Versorgung der Verletzten, Stabilisierung und Bergung, Errichtung eines Verbandsplatzes. Auch diese muss zeitnah sichergestellt sein und die Zelte mit Helfern und entsprechendem Equipment ausgestattet sein.
Kommunikation wird groß geschrieben und wird zum Schlüssel für erfolgreiches Retten. Gibt es Personalkapazitäten, die an anderer Stelle gebraucht werden? Registrierung und Verwaltung ist ebenso von großer Bedeutung. Bei einem solchen Geschehen werden bei einem realen Unfall Eltern und Angehörige nachfragen. Wo ist mein Kind? Ist es verletzt? Kann ich es abholen?
Auch ein Verpflegungszug ist im Einsatz. Sowohl Unfallopfer als auch die schwer arbeitenden Helfer brauchen bei dem sonnig warmen Wetter unbedingt etwas zu trinken. Ein Küchenmodul wird eingerichtet und Essen für 70 Personen gekocht. So ist die Verpflegung für Opfer und Helfer für längere Zeit sichergestellt.
Als voller Erfolg wird die Übung am Ende gewertet. Obwohl es noch etwas Verbesserungspotential gäbe, sei die zielgerichtete Zusammenarbeit so vieler Helfer beeindruckend gewesen, berichtet der DRK Ortsverein Jagsthausen und bedankt sich am Ende der Veranstaltung besonders bei der Gemeinde und allen Mitwirkenden.