Geben macht glücklich

Durch aktive Unterstützung helfen und Leben retten. Geht das denn? In dieser Woche sind wieder unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im ganzen Stadt- und Landkreis Heilbronn unterwegs, um bei der Bevölkerung um Spenden zu bitten. Mit diesem Geld soll unter anderem die rasche qualifizierte Versorgung durch Sanitäter vor Ort gewährleistet werden. Die aktiven Sammler bitten darum, die Einsatzfähigkeit zu fördern und zu unterstützen.

Alle Rot-Kreuz-Gemeinschaften sind auf diese finanzielle Hilfe angewiesen, die Spenden kommen ausschließlich ihrer Arbeit, welche äußerst vielfältig ist, zugute. So erfahren Sanitäts-, und Betreuungsdienste, der Katastrophenschutz und die Schnell-Einsatz-Gruppen im gesamten Landkreis Unterstützung. Geld wird auch für die Erste-Hilfe-Ausbildung der Bevölkerung und die Weiterqualifizierung der ehrenamtlichen Helfer benötigt.

Dass das Portmonee nicht mehr so locker wie seither sitzt, erfahren alle, die mit der Sammelbüchse in diesen Tagen unterwegs sind. In Zeiten der Finanz-, und Wirtschaftskrise muss jeder sehen wo er bleibt. Trotzdem gehören die Bundesbürger zu den großherzigsten Spendern weltweit. Zwischen 3 und 5 Milliarden Euro fließen jedes Jahr gemeinnützigen Zwecken zu. Mehr als 2.000 solcher gibt es in unserem Land, nur 200 davon tragen das Spendensiegel und verpflichten sich damit zu seriöser Arbeit.

Auch das DRK sagt klar, wofür es das Geld verwendet. Einige Ortsvereine verteilen Spendenbriefe an die Haushalte und erläutern schriftlich, was innerhalb ihres Verbandes alles geleistet wird. Durch das persönliche Anschreiben hoffen sie auf finanzielle Zuwendung. Personell kommen dabei einige Ortsvereine in Bedrängnis. Neben all den anderen anfallenden Diensten ist es ein großer Aufwand von Haus zu Haus zu gehen, egal ob mit der Sammelbüchse oder dem Spendenbrief.

Übrigens: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass beim Spenden all jene Regionen des Gehirns aktiviert werden, die für das körpereigene Belohnungssystem zuständig sind. Geben macht eben doch glücklich!