Klausurtagung der Leitungsgruppe
Mit den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und Geld, einem Rückblick, Zielen für das neue Jahr, aber auch Austausch, Beratung und Perspektiven der Rotkreuzarbeit, beschäftigten sich die Teilnehmer der Klausurtagung.
„Tu Gutes und rede darüber“, gelte auch heute noch, so der Referent Thomas Schick. Bei der Weitergabe von Informationen an die Presse habe Glaubwürdigkeit, Neuheit und Aktualität oberste Priorität. Für den DRK Kreisverband und seine Ortsvereine seien vor allem die Printmedien wie die Tageszeitung mit seinen Unterausgaben (Neckartal, Zabergäu, Weinsberger Raum….), Lokalanzeiger und Amtsblätter interessant. Auch sei es wichtig, die Gliederung der Medienhäuser zu kennen und Kontakte zu Redakteuren zu pflegen. Diese entscheiden schließlich, ob ein Thema anspricht und auf Interesse bei den Lesern stoßen wird. Das Thema web 2.0 – Muss, Chance oder Risiko, am Beispiel von Facebook, entfachte im zweiten Teil des Workshops eine rege Diskussion. Hielten es die einen für eine gefährliche Plattform, sahen es andere als Möglichkeit, die Rotkreuzarbeit einer breiten Masse, besonders jungen Menschen, zugänglich zu machen.
Carlo Oechsle von der Firma Revisa informierte anderntags zum Thema Ehrenamt und Geld. Wer Ehrenamt ausfülle, denke zunächst selten an eine Aufwandsentschädigung. Bis zu einem Betrag von 2100€ könnten hier steuerfrei im Jahr dazu kommen. Anspruchsberechtigt sei jeder, der freiwillig in einem gemeinnützigen Verein wie dem DRK mitarbeite.
In der Reflektion und Zielplanung wurden dann Termine nach Dringlichkeit aufgelistet, Vereinbarungen über einzelne Arbeitsschritte getroffen und eine organisatorische Verteilung der Aufgaben vorgenommen. Der zeitliche Bedarf wurde in einem Terminplaner festgelegt.
Zum Ende der Klausurtagung zogen die Beteiligten ein positives Resümee und zeigten sich begeistert über die Örtlichkeiten im Tagungshaus.