Breitenausbildung Erste Hilfe am Kind
Im Garten eine Beere verschluckt, Erbse in der Nase, keine Luft mehr bekommen?Für viele Eltern sorgt ein solcher Zwischenfall für Unsicherheit und Überforderung.Was ist zu tun, wie hilft man gezielt und richtig?
Wer ein Baby oder Kleinkind zu betreuen hat weiß, wie schnell ein solcher Notfall passieren kann. Speziell für Mütter und Väter aus den ElBa (Eltern-Baby)-Gruppen fand am vergangenen Wochenende in den Räumen des DRK in Bad Friedrichshall ein Kurs „Erste Hilfe am Kind“ statt.
Bei Schürfwunden oder plötzlichem Fieber wissen noch fast alle was zu tun ist. Damit sie zukünftig auch für schwere Notfälle gerüstet sind, haben sich die teilnehmenden Eltern zur Teilnahme entschlossen.
Hier erfahren sie, dass die meisten Kinder in den eigenen vier Wänden verunglücken, nur etwa 10% passieren im Straßenverkehr. In ihrer Unerfahrenheit können die Kleinen noch nicht zwischen gefährlich und ungefährlich unterscheiden erklärt Ausbilderin Daniela Alessandrelli.
Durch präventive Maßnahmen und das Wissen um mögliche Gefahrenquellen können manche Unfälle vermieden werden. Richtiges unmittelbares Handeln entscheidet dann über Verlauf der Verletzung oder akuten Erkrankung. Im Kurs werden deshalb spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt und wichtige Hilfeleistung immer wieder geübt. Wiederbelebungsmaßnahmen stoßen auf besonders großes Interesse bei den Teilnehmern.Im Kurstag sehen die jungen Eltern eine gute Möglichkeit, mit dem Erlernten die Gesundheit ihrer Kleinen auch zukünftig zu schützen und zu bewahren. Aus Angst etwas falsch zu machen, würde sonst oft wertvolle Zeit verloren gehen.
Besonders dankbar waren die Teilnehmer, dass engagierte Jugendrotkreuzlerinnen während des Ausbildungstages die Betreuung der Babys übernommen haben. Die Kleinen freuen sich derweil über lustige Lieder und Fingerspiele und während der Mittagspause machen sie mit ihren neuen Babysittern einen Spaziergang im nahe gelegenen Schlosspark.