Tag des Notrufs

Zum dritten Mal in Folge konnte am Freitag, 11. Februar der Europäische Tag des Notrufs gefeiert werden. Welch wichtige Bedeutung die drei Ziffern haben, machten viele Aktionen deutlich. Politiker würdigten bei dieser Gelegenheit auch den Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.

Mit dem Europäischen Tag des Notrufs soll aber in erster Linie die Nummer 112 bekannter werden. Schließlich kann diese Leben retten.

Gebührenfrei erreichen in Not geratene Menschen in 27 Ländern der EU und den Anrainerländern Türkei und Serbien die Hilfsdienste. Leider ist aber noch immer nur jedem vierten Europäer bewusst, dass die lebensrettende Nummer  in allen EU Staaten funktioniert.

Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades gab es an diesem Tag auch in der  Region einige Hinweise. Der lokale Radiosender berichtete immer wieder darüber und auch die Tageszeitung lieferte umfassende Informationen zur „einseinszwei“.

Eine Anekdote lieferte die Stuttgarter Zeitung mit ihrem Bericht über eine Anruferin, die sich wegen einer vermeintlichen Vogelspinne in der Wohnung unter der Notrufnummer gemeldet hatte. Dass es sich dabei um eine täuschend echt aussehende Plastikspinne gehandelt hat, bemerkten die Helfer, als sie diese in eine Box gesteckt hatten.

Trotzdem gilt für die Mitarbeiter der DRK Rettungsleitstelle: „ Lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig anrufen.“ Auch hier ist man für die Notfallabfrage gut geschult und kann schnell  entsprechende Hilfe schicken.