Schulklasse spendet für Japan
Ein gewaltiges Erdbeben hat Japan erschüttert. Dieses löste mit einer Stärke von 8,9 einen Tsunami aus. Die Flutwelle überspülte die Küste im Osten des Landes mit zehn Meter hohen Wassermassen. Eine nukleare Katastrophe war nicht mehr abzuwenden, es gab Störfälle in mehreren Reaktoren.
In der Zwischenzeit haben Hundertausende ihr Zuhause verloren. In den verwüsteten Gebieten leiden die Menschen unter Hunger und Kälte. Das konkrete Ausmaß ist noch immer nicht absehbar.
Beim japanischen Roten Kreuz sind mehr als 90 Notfallteams im Dauereinsatz. Die medizinischen Fachkräfte kümmern sich um Verletzte im Katastrophengebiet und um die Menschen in Notunterkünften. In Nagasaki werden vom Roten Kreuz Strahlenopfer versorgt und betreut.
Schreckensnachrichten aus Japan reißen nicht ab. Die Natur-katastrophe und die daraus resultierenden Ereignisse lösen auch hier im Raum Heilbronn Trauer und Betroffenheit aus.
So sind Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften der Klasse 4 a an der Stettenfelsschule in Untergruppenbach vom großen Leid bewegt und haben, um die Folgen des Unglücks etwas zu mildern, Spenden gesammelt. Insgesamt 200€ konnten die Kinder dem stellvertretenden DRK- Kreisgeschäftsführer Stefan Wolf für die Japan-Katastrophenhilfe überreichen.
„Wir wollen unsere Hoffnung ausdrücken, dass das japanische Volk die Kraft hat, diese Katastrophe zu überwinden“, schreiben sie auf der beigefügten Karte.