Helau und viel Spaß in der Behindertengruppe

Mit Hansi Hinterseer, Nana Mouskouri und den Wildecker Herzbuben hatten die Mitglieder der Vergiß-mein-nicht Gruppe auf keinen Fall gerechnet. Wie bei der volkstümlichen Hitparade habe sie sich gefühlt, meinte eine der Teilnehmerinnen am Abend nach der Veranstaltung.

Mit einer Wundertüte voller Überraschungen warteten die Gruppenleiterinnen auf, gespickt mit viel Musik, Gesangsseinlagen und einer Büttenrede. Alle Mitglieder hatten sich verkleidet, kamen in originellen Kostümen und Kopfbedeckungen zum Kappennachmittag der Behindertengruppe. Wie immer war auch für das leibliche Wohl aller gesorgt. Nach Kaffee, Kuchen und Fasnachtsküchle mundete gegen Abend noch ein deftiges Vesper.

Auf seinem Akkordeon unterhielt Franz Erhard aus Gundelsheim die Gäste und bekannte Faschingslieder regten zum Schunkeln an. Mit „weißen Rosen aus Athen“ sorgte Gruppenbetreuerin Hannelore Braun für Heiterkeit und die frappierende Ähnlichkeit mit dem Original beeindruckte die Besucher. Tosenden Applaus gab es auch für die Wildecker Herzbuben und „Zwei Kerle wie wir“. Roswitha Kuriger und Ilse Lichner, zwei weitere Gruppenleiterinnen mussten sich regelrecht ausstopfen, um den Vorbildern einigermaßen zu gleichen. Wahre Lachsalven löste die Büttenrede von Ursel Schlund aus, die, mit einer Menge Lokalkolorit gespickt, manchen Beamten auf die Schippe nahm.

Die Menschen raus aus dem Alltag, hinein in die närrische Kurzweil zu entführen, dieser Auftrag ist dem Betreuungsteam der Vergiß-mein-nicht-Gruppe wieder einmal gelungen.