FSJ beim Roten Kreuz

 

Die Bundeswehr wird zukünftig zur Freiwilligenarmee. Der Zivildienst, der an die Wehrpflicht gekoppelt war, fällt damit weg. Für soziale Einrichtungen wie das DRK wird dies einschneidende Folgen haben. Überall macht man sich Gedanken, wie Lücken, die der Wegfall der Zivildienstleistenden mit sich bringt, dann geschlossen werden sollen.

Für manchen jungen Erwachsenen bot die Zivildienstzeit vor allem die Möglichkeit, sich eingehend darüber klar zu werden, wie die berufliche Zukunft gestaltet werden kann. Zeit, sich zu orientieren, Arbeitsfelder vor allem im sozialen und medizinischen Bereich zu erkunden. Viele bauten Beziehungen zu den ihnen anvertrauten Menschen auf, Netzwerke wurden geknüpft.

Nun wird ein Freiwilligendienst angestrebt, wobei noch unklar ist, wie dieser letztendlich finanziert werden kann. Großes Augenmerk fällt deshalb zukünftig auch auf das Freiwillige Soziale Jahr. Auch hier gilt: es könnte zum „Schnupperkurs“ fürs zukünftige Berufsleben werden. In jedem Fall ist es eine Herausforderung die sich lohnen wird. Egal ob im Krankentransport, bei der Altenpflege oder den ambulanten Diensten. Hier kann man Erfahrungen sammeln und sich intensiv mit dem Arbeitsalltag im Sozialbereich auseinander setzen. Besonders für diejenigen, die noch keine konkreten Vorstellungen über ihren beruflichen Werdegang haben, bietet sich hier ein Blick durchs Schlüsselloch. So kann man ausprobieren, ob ein sozialer Beruf der richtige ist. Manchem bieten sich dabei auch Vorteile beim Zugang zu bestimmten Studiengängen.

Eines sollte den Bewerbern klar sein: Der Mensch steht hier immer im Mittelpunkt.