Blut darf nicht zur Ware werden

Blutspender seien Lebensretter, betonte in der vergangenen Woche Bürgermeister Johannes Hauser in Schwaigern beim Abend des Ehrenamtes.

So gibt es auch in der Leintalgemeinde eine Menge Menschen, die Nächstenliebe in Form einer freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende vorleben. Sie helfen damit Patienten, ob schwer erkrankt oder nach einem Unfall, die dringend auf Blut- oder Blutbestandteile angewiesen sind. Den größten Anteil nehmen dabei krebskranke Menschen in Anspruch. Deutschlandweit wirbt der Blutspendedienst des DRK deshalb um Spenden. Immer wieder wird auch in den Medien aufmerksam gemacht, dass Blutspenden der körperlichen Gesundheit nicht schadet, sondern eher förderlich ist. Vor allem rettet sie Menschenleben!

Dies allein rechtfertige es, dass Menschen, welche sich durch häufiges Blutspenden auszeichnen, gedankt werde, meinte der Bürgermeister und überreichte zusammen mit dem DRK Vorsitzenden Claus Rehder verschiedene Ehrennadeln. Auch im Nachbarort Massenbachhausen konnten Mehrfachspender im Rahmen einer Gemeinderatsitzung ausgezeichnet werden. Mit dem Dank für einen vorbildlichen Dienst für die Allgemeinheit, begrüßte Schultes  Nico Morast die Blutspender. Seit 11 Jahren finden nun in der Festhalle in Massenbachhausen die Aktionen statt, über 2000 Konserven kamen dabei zusammen.

Im Dezember diesen Jahres wird es in Schwaigern ein Jubiläum geben, dann findet das 50-Jahre- Blutspende- Jubiläum statt.

Vorsitzender Claus Rehder und sein Team vom DRK Ortsverband Schwaigern werden sich dazu etwas ganz besonderes einfallen lassen.