Nachtübung an der Jagst

Überhöhte Geschwindigkeit war Ursache für den Autounfall an der Jagst bei Möckmühl. Der Fahrer war von der Straße abgekommen und im Fluss gelandet, so das Übungsszenario mit mehreren Verletzten.

Neben der DLRG und dem DRK aus Möckmühl wurde vergangene Woche das THW aus Widdern alarmiert. Der DRK Ortsverband war mit einem Rettungswagen und dem Helfer vor Ort Fahrzeug im Einsatz.

Ein verletzter Jugendlicher wurde beim Eintreffen am Unfallort am Ufer der Jagst entdeckt, von der DLRG aus dem Wasser gezogen und vom DRK erstversorgt. Im Autowrack fanden die Taucher eine eingeklemmte Person und am Flussufer zwei weitere unterkühlte Jugendliche.

Das THW konnte das Wrack bergen und einen Hubschrauberlandeplatz einrichten. Die Rotkreuzler übernahmen Betreuung und Versorgung der Verletzten und bereiteten diese zum Weitertransport vor.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen habe einwandfrei geklappt. Nur solche Übungen können auch in Zukunft einen reibungslosen Ablauf in realen Fällen gewährleisten, so DRK Einsatzleiter Georg Schultes.