JRK-Bambinis besichtigen Leitstelle
Schon die vielen Fahrzeuge in der Halle beeindrucken die 6 bis 7jährigen Kinder aus Duttenberg mächtig. Mit großen Augen starren sie auf Rettungs- und Krankenwagen und können es kaum erwarten, mit der Führung durch die Rettungsleitstelle zu starten. Schnell werden zwei Gruppen gebildet und los geht es. Das Absetzen eines Notrufes haben sie vorher mit den Gruppenleiterinnen Sarah Mandel und Pia Bogumil in den wöchentlichen Übungsstunden gelernt. Auch das Lied von der Nummer 112 beherrschen die Jüngsten im Ortsverband bereits, eine „Notrufhand“ haben sie gemalt und für Zuhause ausgeschnitten.
Jetzt ist es spannend für sie zu sehen, wo diese Notrufe eingehen und mit wem man da überhaupt spricht. In Sabrina Eichelberger haben sie eine kompetente und nette Ansprechpartnerin vor sich. Mit einem sogenannten „Testanruf“ wird probiert, ob das Gelernte sitzt und auch funktioniert. Auf der großen Landkarte wird gesucht, wo denn der nächste Rettungswagen steht, der zu einem angenommenen Notfall in den Heimatort fahren würde. Die Mutigsten unter den Kleinen sprechen gar per Funk mit den Rettungssanitätern im Einsatz.
Die zweite Gruppe besichtigt derweil die einzelnen Fahrzeuge im Erdgeschoß. Engagierte Mitarbeiter stellen sich den Fragen der Kinder, erklären geduldig das Inventar von der Sauerstoffmaske bis hin zum Pulsmessgerät. Vieles darf selbst ausprobiert werden, die Bambinis sind begeistert!
Zum Schluss erleben sie doch tatsächlich den Eingang eines Alarms mit, sie hören den Notruf und schauen den dienst habenden Sanitätern beim Ausrücken mit Blaulicht und Martinshorn zu. Mit einem süßen Präsent bedankten sich die kleinen Ersthelfer bei den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle und hoffen, bald einmal wiederkommen zu dürfen.