Erste Etappe auf dem Weg zur ILS
Zukünftig wird es für den Stadt- und Landkreis eine Leitstelle für alle nichtpolizeilichen Notfälle geben. Diese sollen dann gemeinsam von Mitarbeitern der Feuerwehr und dem Rettungsdienst abgearbeitet werden. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren und der Spatenstich ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Ein umfassendes Wissen über die gesamte Breite der ankommenden Notfälle und Hilfeersuchen ist für die zukünftige Aufgabe der Disponenten unerlässlich.
Um deren Arbeit kennen zulernen und um sich ein Bild über die Arbeitsabläufe zu machen waren 21 Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin der Rettungsleitstelle zur Berufsfeuerwehreingeladen. In anschaulicher Art erläuterten die Feuerwehrmänner Steffen Braun und Helmut Kling Grundzüge der Arbeit, welche in praktischen Übungen gleich umgesetzt wurden. Fragen, wie sich ein Löschzug zusammensetzt und ein Löschangriff aufgebaut wird, wer im Einsatz welche Aufgabe hat und welche Spezialausrüstungen es gibt, wurden beantwortet. Die Rotkreuzler lernten die verschiedenen Fahrzeuge und Hilfsmittel kennen, die zum Bergen von Personen zum Einsatz kommen. Aber auch über Gesetze und Verordnungen im Feuerwehrdienst wurden sie aufgeklärt und erfuhren, welcher Brand mit welchem Mittel gelöscht wird.
Diese Einführung war der Start zu einer langen Reihe an Aus- und Weiterbildungen bis zum Start der Integrierten Leitstelle (ILS). Im Gegenzug werden demnächst die Kollegen der Feuerwehr eine rettungsdienstliche Ausbildung beim DRK antreten.
Günter Friederich von der DRK-Leitstellenleitung freut sich über die kompetente und kameradschaftliche Art der Zusammenarbeit und sieht diesen Schritt als erste Etappe auf einem Weg in ein zukünftiges Miteinander.