Eine Zeltstadt entsteht

Sensationell was Gruppenleiter und Betreuer vergangene Woche auf dem Zeltplatz in Wüstenrot erlebten. Irgendwie hatte es sich wohl herumgesprochen, dass an zwei Abenden sämtliche Fußböden verlegt, Zelte aufgebaut und Regale eingezogen werden sollten. Schließlich wollte man auch den Kindern aus den Jugendgruppen im Kreisverband zum „Pfingstzeltlager“ schon bestmöglichen Komfort bieten.

Es war heiß im Weihenbronner Wald, das Thermometer wieder auf Werte über 30° geklettert, die Helfer, Eltern, Freunde und Mitglieder der Bereitschaft Wüstenrot kamen heftig ins schwitzen.

Aus dem 40 km entfernten Untergriesheim sind 5 Frauen und Männer angereist, deren Kinder seit Jahren Teilnehmer der Ferienfreizeit sind. Mit ihrem Einsatz wollen sie ihre Dankbarkeit gegenüber den Betreuern ausdrücken. „Was ihr für unsere Jungs tut, können wir gar nicht aufwiegen“, meint Elke Hartmann und baut zusammen mit Bettina Bolch ein Feldbett nach dem anderen auf. Bei 120 Stück hören sie auf zu zählen, räkeln und dehnen sich. Das gibt einen schönen Muskelkater morgen!

Auf dem Platz herrscht reges Treiben. Gruppen haben sich gebildet. Die einen fahren Dielenbretter aus dem Lager auf die einzelnen Stellplätze, der nächste Trupp errichtet darauf die Zelte. Jeder weiß genau, wo er hinlangen muss. Jugendliche hängen schon mal die Tornetze auf dem Fußballplatz auf und freuen sich auf ihr erstes Spiel. Zunächst wollen sie aber auch dabei sein, wenn die 8 Meter hohe Kletterwand aufgestellt wird.

Inzwischen ist es Nacht geworden, zum Abschluss sitzen alle Helfer beim Vesper beisammen, lassen die Arbeit noch einmal Revue passieren. Gerhard Haaf bedankt sich im Namen aller Betreuer, „jetzt können die Kinder kommen,- wir freuen uns auf sie“.