DRK Notfallnachsorge hilft Schülern und Eltern in Winnenden
Insgesamt über 200 Rettungssanitäter, Notärzte und Kriseninterventionshelfer des Deutschen Roten Kreuzes waren nach dem Amoklauf in Winnenden im Einsatz. Mit dabei auch Mitglieder der Notfallnachsorge aus dem DRK Kreisverband Heilbronn.
In verschiedenen Hallen treffen sich Schülerinnen und Schüler und deren Angehörige, Lehrerinnen und Lehrer und versuchen gemeinsam den Schrecken des Amoklaufes zu verarbeiten. Oft suchten über 100 Menschen gleichzeitig Hilfe bei den Teams vom Roten Kreuz, den Notfallseelsorgern von kirchlichen Organisationen oder bei Schulspsychologen. Auch die Versorgung mit Essen und Getränken übernahmen die DRK´ler, denn alltägliche Handlungen können wichtig sein.
Aber auch überall in der Stadt waren kleinere Gruppenunterwegs, haben sich zusammengesetzt und geredet. Auf den Friedhöfen, bei den Beerdigungen der Getöteten waren Vertreter der Notfallnachsorgegruppen zugegen. Vor allem das Zuhören stünde im Mittelpunkt, meinte eine Helferin nach ihrem Einsatz. Der Schock sitze tief und die Ratlosigkeit sei noch immer allgegenwärtig.