DRK in der Schule
Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Ganztagsschulen wird im Kreisverband die Kooperation „Verein und Schule“ weiter ausgebaut. Mit verschiedenen Angeboten, wie z.B. dem Schulsanitätsdienst oder Jugendgruppenarbeit direkt im Anschluss an den Unterricht arbeiten ab dem kommenden Schuljahr vermehrt ehrenamtliche Rotkreuzler an weiterführenden Einrichtungen mit. So wird es z.B. am Friedrich-von-Alberti-Gymnasium in Bad Friedrichshall eine neue Arbeitsgemeinschaft geben. Dabei spielt das Thema Humanitäres Völkerrecht eine große Rolle.
So erfahren Schüler schon in jungen Jahren, dass das Humanitäre Völkerrecht dem Schutz von Personen dient, die nicht oder nicht mehr an Kriegshandlungen teilnehmen. Regeln für die Art und Weise der Kriegsführungen wurden bereits 1949 in den Genfer Abkommen festgehalten und nahezu alle Staaten sind daran gebunden. Wer dagegen verstößt, begeht ein Kriegsverbrechen.
Gerade über die Arbeit an Schulen ist es möglich, diese Regeln immer weiter zu verbreiten wenn sie auf verständliche Art und Weise erklärt werden. Ziel ist es, schon bei Jugendlichen Verständnis für humanitäre Probleme in Zeiten von Konflikten zu schaffen. Das Humanitäre Völkerrecht lebt davon, dass viele Menschen die Regeln kennen.
Die Schüler werden motiviert, sich Gedanken über bewaffnete Konflikte und die gegenseitigen Interessen der verschiedenen Parteien zu machen.
Das Programm an den weiterführenden Schulen will aber nicht nur Einblicke geben, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Übungen und Rollenspielen in das historische oder fiktive Geschehen einbeziehen.