DRK im Faschingseinsatz
Große Ereignisse erfordern eine große Menge an Einsatzkräften. 46 Rotkreuzler und ein Arzt waren beim Faschingsumzug in Bad Wimpfen im Dienst.
Schon die diversen Vorbereitungen für das Event seien ein Jahresgeschäft, beschreibt die Vorstandschaft des Umzugsvereins das Geschehen. Karnevalistische Brauchtumspflege wird groß geschrieben. Der Umzug hat Tradition im Unterland. Seine Ursprünge liegen um 1880.
Der Gaudiwurm setzt sich aus Musikkapellen, Fanfarenzügen, Wagen und Fußgruppen zusammen. Vorsorge für die Sicherheit der Zuschauer wie auch der Teilnehmer gilt es zu treffen und zu koordinieren. Einige Zehntausend Besucher stehen am Straßenrand, wer mit dem Auto anreist, muss weit vor den Toren der Stadt auf Parkplatzsuche gehen.
Thorsten Ruf vom DRK Ortsverein Bad Wimpfen macht die Enge in den Gassen der Altstadt dafür verantwortlich, dass es unmöglich sei, überall mit Fahrzeugen an die Umzugsstrecke zu kommen. Da sind viele Helfer gefordert um den Zug vom Tal aus, zu Fuß bis hinauf nach Bad Wimpfen am Berg zu begleiten. Absprachen mit anderen Hilfsorganisation, dem Ordnungsamt der Stadt und dem Faschingsverein finden im Vorfeld statt, eine gemeinsame Einsatzleitung wird gebildet.
So stand am Faschingssonntag auch wieder die Feuerwehr parat und die Polizei war zur Regelung des Verkehrs und Unterstützung der Ordnungskräfte vertreten. Mitglieder der DRKOrtsvereine Bad Rappenau, Bad Friedrichshall, Nordheim und Neckarsulm standen den Helfern der Stauferstadt zur Seite, zwei Krankentransportwagen und ein Rettungswagen waren im Einsatz.
Dank des trockenen Winterwetters übertrug sich die tolle Stimmung der Umzugsteilnehmer schnell auf die Zuschauer. Über zwei Kilometer schlängelte sich der Gaudiwurm durchs Tal hinauf in die Gassen der Altstadt, ehe der Umzug mit einer Party in der Alten Kelter seinen Abschluss fand.
Mit drei Einsätzen insgesamt gestaltete sich der Dienst für die Rotkreuzhelfer relativ ruhig. So wenig hatte man in Bad Wimpfen noch nie zu tun.