DRK beteiligt sich beim internationalen Kinderfest

Seinen Ursprung fand das Fest im Jahre 1923. Der Gründer der Türkei, Mustafa Kemal – auch Atatürk genannt – hatte damals die Idee, dass Kinder verschiedener Nationen zukünftig an seinem Geburtstag, dem 23. April, miteinander feiern sollten. Auch in Heilbronn wird seither immer am darauf folgenden Sonntag ein Fest begangen. Allerdings ist es nun erstmals gelungen, tatsächlich verschiedene Nationen mit einzubeziehen. So beteiligten sich am Sonntag deutsche, spanische, griechische und russische Mitbürger an den Aktivitäten im Frankenstadion. Der Vorsitzende des türkischen Elternvereins war darüber sehr glücklich und freute sich sehr, dass sich auch das Jugendrotkreuz im Kreisverband bereit erklärt hatte, sich auf der Veranstaltung zu präsentieren. Im Vorfeld hatte man sich das Projekt „Bärenhospital“ ausgesucht und dieses vorbereitet. Kinder wurden eingeladen an zwei großen Teddybären einfache Verbände anzulegen und den Notruf abzusetzen. Ein Rettungswagen konnte besichtigt und Blutdruck gemessen werden. An einem Basteltisch durften die Kinder Teddybären aus Tonpapier ausschneiden und diese zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Gruppenleiter/innen aus den Ortsvereinen Gundelsheim, Ilsfeld und Bad Friedrichshall waren den ganzen Tag vor Ort und leisteten hervorragende Öffentlichkeitsarbeit. Die teilnehmenden Kinder wurden auf bestehende Jugendrotkreuzgruppen in ihrer Umgebung aufmerksam gemacht. Weit über 8000 Kinder waren der Einladung laut Veranstalter, dem türkischen Elternbeirat der Stadt Heilbronn, ins Frankenstadion gefolgt. Bei herrlichem Sonnenschein hatten diese eine Menge Spaß bei verschiedenen Vorführungen, sportliche Angebote lockten auf den Rasen zum herumtollen und spielen. Beim Kinderfest sollte die Herkunft der Teilnehmer in den Hintergrund treten und ein Tag der Begegnung werden .An diesem Sonntag ist dies auf alle Fälle gelungen.