Betreuer im Praktikum (BiP) beim DRK-Jugendzeltlager
„Es ist wie ein Virus, einmal infiziert – lässt es dich nicht mehr los.“ Soll heißen, wenn es dir da oben im Weihenbronner Wald bei Wüstenrot gefallen hat, kommst du garantiert immer wieder.
Wie sonst lässt sich das Phänomen erklären, dass manche/r Betreuer/in schon seit Kinderbeinen an mit da oben ist? Da gibt es tatsächlich Leute, die diese Arbeit seit 10, 20 und noch mehr Jahren leisten, noch immer hoch motiviert sind und sich jeden Sommer auf die Ferien freuen.
Das ist sehr erfreulich und ein gutes Zeichen für das freundschaftliche Miteinander im Betreuerteam. Die Anzahl der „Bewerber“ auf eine Tätigkeit als BiP übersteigt jedes Jahr den Bedarf und macht es der Lagerleitung oft schwer, eine Entscheidung zu treffen. Bereits in den letzten Tagen der Freizeit häufen sich Anfragen der ältesten Lagerkinder um Aufnahme ins Betreuerteam. Die Entscheidung fällt aber immer erst dann, wenn klar ist wer vom Vorjahresteam wieder dabei ist, meist im Januar/Februar.
Für Jugendliche, die im letzten Jahr noch Lagerkinder waren gilt, dass sie sich zunächst als BiP bewähren können. Die Tätigkeiten eines solchen sind meist organisatorischer Art, die Betreuer werden in ihrer Arbeit unterstützt, wobei man aber auch körperlich zupacken muss. Oft ist es für den BiP spannend, dabei hinter die Kulissen zu blicken und mancher ist erstaunt, was es da alles zu tun gibt!
Mancher BiP hat diese Möglichkeit genutzt um wertvolle Erfahrungen zu sammeln und ist im darauf folgenden Jahr richtig mit eingestiegen. Jedem „Neuen“ wird ein langjähriger erfahrener Betreuer zur Seite gestellt, mit dem er 9-10 Kinder betreut.
Ehe es losgehen kann, trifft sich das Team zu mehreren Vorbereitungssitzungen. Zusammen wird die Zeltstadt errichtet, Böden verlegt, Bastelideen umgesetzt und die gesamte Organisation durchgesprochen. Gut vorbereitet können es die Betreuer kaum erwarten, bis „ihre Kinder“ endlich anreisen.
Infos unter www.drk-zeltlager-wuestenrot.de